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Die Ausstellungsfläche liegt erstmals über 100 000 m2 – ebenfalls ein Rekord.
Eugen Egetenmeir, Mitglied der Geschäftsführung der Messe München, sieht zwei Gründe für den Erfolg. „Die transport logistic ist eine internationale Leitmesse. Die Unternehmen konzentrieren ihre Messepräsenz gerade in Krisenzeiten auf Leitmessen, um Kosten zu sparen.“ Außerdem sei die Transport- und Logistikbranche sehr aktiv. Sie versuche, auf der Messe neue Kundenkontakte zu schaffen. Michael Kubenz, Präsident des Deutschen Speditions- und Logistikverbandes und Vorsitzender des Fachbeirates, rechnet mit positiven Impulsen durch intensiven Dialog zwischen Dienstleistern und der verladenden Wirtschaft auf der Messe. Größte Ausstellergruppe sind die Logistikdienstleister, gefolgt von Firmen, die neue IT-Lösungen vorstellen. Die drittgrößte Gruppe stellt die Luftfracht. Rückläufige Ausstellerzahlen gab es nur bei den Nutzfahrzeugherstellern.
Inhaltliche Höhepunkte sind die Marilog, ein ab Dienstag stattfindender Fachkongress zum Thema maritime Logistik, die erstmals abgehaltene Eurasia-Conference (Dienstag 13.30 Uhr zu Fragen europäisch-asiatischer Transportströme und der Rolle Russlands) und die Air Cargo Europe, die am Mittwoch um 9.45 Uhr beginnt. Insgesamt sind 36 Fachforen und -konferenzen angekündigt – Veranstaltungen an den Messeständen noch nicht mitgerechnet.
Zur offiziellen Eröffnungsveranstaltung am Dienstag gibt sich die Branchenprominenz ein Stelldichein: Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee ist ebenso vertreten wie Matthias Ruete, Generaldirektor für
Energie und Verkehr bei der Europäischen Kommission, Prof. Raimund Klinkner, Vorstandsvorsitzender der Bundesvereinigung Logistik, sowie die Logistikunternehmer Klaus-Michael Kühne (Kühne + Nagel) und Monika Ribar
(Panalpina). DVZ 12.5.2009 (hel)






