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„Die Messe hat sich besser entwickelt als wir uns vorgestellt haben“, sagt Eugen Egetenmeir, Mitglied der Geschäftsführung der Messe München. Viele Vertreter höherer Hierarchieebenen in den Unternehmen haben sich in diesem Jahr auf den Weg nach München gemacht. Die transport logistic hat ihren Status damit behauptet. Egetenmeir: „Sie ist eine Entscheidermesse.“
Die Entscheider haben die Messe in der krisengeplagten Zeit bewusst für intensive Geschäftstreffen genutzt, denn die Reisebudgets sind momentan knapp. Also zählt in diesem Punkt Effizienz: Mit einem Besuch in München können mitunter mehrere andere Reisen wegfallen. Auch in Bezug auf die Kundenpflege hat sich die Veranstaltung für die Unternehmen gelohnt. Die realistischen Erwartungen bleiben zwar überwiegend nüchtern, und die meisten Teilnehmer rechnen damit, dass die wirtschaftlich angespannte Lage noch einige Zeit ausgehalten werden muss. Dennoch hat es auch Geschäftsabschlüsse im Rahmen der Veranstaltung gegeben. Für manche Firmen war gerade der Donnerstag in dieser Hinsicht erfolgreich.
Manch Firmenvertreter mag etwas skeptisch nach München gereist sein. Unter dem Strich sind Teilnehmer und Aussteller aber mit dem Verlauf zufrieden. „Die Gespräche waren intensiv. Man spürt, dass Auftraggeber und Kunden etwas bewegen wollen“, sagt beispielsweise Ewald Raben, CEO der Raben Gruppe, die am Stand der System Alliance vertreten war. So und ähnlich war es von vielen Branchenvertretern zu hören. Offenbar werden gemeinsam Konzepte gesucht, um wieder bessere Geschäfte zu machen als in den vergangenen Monaten.
Dafür hat die transport logistic 2009 wichtige Akzente gesetzt. Das zeigte das Rahmenprogramm. Thematisiert wurden außer strategischen Ansätzen auch Megatrends wie Globalisierung, internationale Lieferketten, nachhaltige Logistik und Sicherheit. In zwei Jahren trifft sich die Branche wieder in München – vom 10. bis 13. Mai zur transport logistic 2011. (rok)






