-Anzeige-
Das stellte der Vos Logistics-Vorstandsvorsitzende Frank Verhoeven im Zusammenhang mit der Vorlage der Jahreszahlen für 2008 klar. Hinter dem Unternehmen liegt ein Jahr des Umbruchs und der tief greifenden Veränderungen. Dazu gehört unter anderem, dass sich der Betrieb „gesundschrumpfte“. Das zeigt sich unter anderem im Fuhrpark. Nach rund 2200 Lkw zu Beginn 2008 verblieben bis Jahresende noch 1300 Lkw. Noch Anfang des dritten Quartals waren es 1800 Lkw. Doch zwangen die massiven Folgen der Finanzmarktkrise das Unternehmen dazu, beim Fuhrpark noch einmal den Rotstift anzusetzen. Bis Jahresende verloren zudem rund 570 Beschäftigte ihren Arbeitsplatz.
Das Unternehmen büßte – vor allem im Zuge der Weltwirtschaftskrise ab Herbst 2008 – über das Jahr gerechnet rund ein Drittel seines Umsatzes ein. Für das Berichtsjahr weist der Logistikdienstleister einen Umsatz von rund 360 Mio. Euro aus, der operative Verlust liegt bei 2,3 Mio. Euro.
Bis zur Jahresmitte sei die Geschäftsentwicklung über alle Unternehmenssparten hinweg noch „relativ stabil“ verlaufen. Doch vor allem mit Beginn des vierten Quartals gerieten die meisten Geschäftsbereiche in den Abwärtssog. Bei den Silo-Transporten verlief die Entwicklung im Großen und Ganzen positiv, während im Bereich Petro-Chemie die Mengen im zweiten Halbjahr wegschmolzen. Am massivsten traf es die Sparte „Cargo“, die von umfassenden Aktivitäten im Bereiche „Automotive“ getragen wird. Die Aktivitäten des Bereichs „Logistics Services“ verliefen hingegen günstig.
Verhaltener Ausblick
Für 2009 stellt sich das Unternehmen auf ein insgesamt hartes Jahr ein, ist auf der anderen Seite aber davon überzeugt, die starke Marktposition in Europa zu halten. Zu den Schwerpunktaufgaben für das laufende Geschäftsjahr gehört neben der Verbesserung der finanziellen Grundlage auch der verstärkte Ausbau der intermodalen Aktivitäten. (eha)






