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2009 werde der Umschlag zunächst um etwa 16 Prozent auf 265 Millionen Tonnen zurückgehen, teilte der Zentralverband der Deutschen Seehafenbetriebe am Mittwoch in Hamburg mit. Durch die Hochzeit 2008 war noch ein Rekordergebnis von 318 Millionen Tonnen im Umschlag erzielt worden. Die Krise im Welthandel wirkt sich auch auf die Beschäftigung aus: Ende Juni gab es 11 738 Hafenarbeiter, 4,5 Prozent weniger als Ende 2008. Dieser Stellenabbau traf laut Verband in erster Linie Leiharbeiter.
Zur Bewältigung der Krise in den Häfen fordern die ansässigen Firmen die Gewerkschaft Ver.di auf, über Anpassungen in den tariflichen Leistungen zu verhandeln. „Wir müssen mit wettbewerbsfähigen Preisen unsere Marktanteile halten und neue hinzugewinnen“, sagte ZDS-Präsident Detthold Aden (Vorstandschef BLG Logistic Group, Bremen). Die Betriebe wollen seinen Angaben zufolge Einfluss auf Zusatzentgelte, Urlaubs- und Weihnachtsgeld nehmen, entsprechend einem Volumen von 15 bis 20 Prozent der Lohnkosten. „Wir wollen die Stammbelegschaften halten. Wir müssen aber flexibler bei den Einsatzzeiten und deren Entlohnung werden“, sagte Aden. Bisher habe sich die Gewerkschaft dem Vorstoß der Arbeitgeber verschlossen, berichtete er. Der im Mai 2009 geschlossene Lohntarifvertrag läuft nach 12 Monaten aus. In etlichen Hafenbetrieben regeln Haustarifverträge die Entlohnung. Die Firmen haben in der Krise verstärkt Kurzarbeit eingeführt. (dpa)






