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Das teilte der Geschäftsführer des Hafenverbundes, Detlef Bütow, am Dienstag mit. Das waren etwa 186.000 Tonnen und damit 21,7 Prozent mehr als in den ersten sechs Monaten 2009.
Bei ihrem neuen Bestwert profitierten die Häfen vom sehr guten Wasserstand der Elbe, hieß es. Steigerungsraten gab es indes nicht nur beim Güterumschlag auf dem Wasserweg, sondern auch auf Schiene und Straße: Mit 561.607 Tonnen - einem Plus von 79.000 Tonnen - geht weiterhin mehr als die Hälfte auf das Konto von Lastkraftwagen. Auf dem Wasserweg wurden immerhin 156.367 Tonnen transportiert, etwa 30.000 Tonnen mehr als in der ersten Vorjahreshälfte.
Der Güterverkehr per Eisenbahn steigerte sich sogar um knapp 77.000 Tonnen auf nunmehr 326.867 Tonnen. Diese Zunahme um fast ein Drittel resultiert auch aus dem relativ niedrigen Vorjahreswert: 2009 habe der Umschlag per Bahn infolge der weltweiten Wirtschaftskrise gelitten. Dies sei nun kompensiert worden.
Morlok sieht Häfen auf gutem Kurs
1990 waren die Häfen aus dem volkseigenen Betrieb VEB Binnenhäfen Oberelbe in eine GmbH umgewandelt worden. Seit 1991 ist der Freistaat Sachsen alleiniger Gesellschafter. Landesverkehrsminister Sven Morlok (FDP) sieht die Firma auf einem guten Kurs. "Als erfolgreiches Unternehmen der Logistikbranche wird sie weiter in die sächsischen Häfen investieren", sagte er am Dienstag. Kostengünstiger und umweltverträglicher Güterverkehr sei "ein wichtiger Standortfaktor". (dpa)
Binnenhäfen Oberelbe GmbH: www.binnenhafen-sachsen.de





