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Der Rohertrag der Röhlig Gruppe stieg demzufolge um 19 Mio. Euro auf über 141 Mio. Euro, der Konzern-Rohertrag erhöhte sich um fast 16 Prozent von 83 Mio. Euro auf 96 Mio. Euro. "Dieses rasante Wachstum ging jedoch nicht zu Lasten des Gewinns. Verglichen mit dem Vorjahr konnten wir unseren Gewinn vor Steuern und Zinsen (Ebit) um 18 Prozent auf 15 Mio. Euro steigern", wird Finanzchef Hans-Ludger Körner in einer Mitteilung vom Donnerstag zitiert.
Stärkster Wachstumsmarkt sei die Region Nord- und Südamerika gewesen, wo Röhlig das Geschäftsvolumen um über 48 Prozent steigern konnte. Auch die Tochtergesellschaften in Europa, Asien und der Pazifikregion seien jeweils zweistellig gewachsen. "Europa leidet aber erkennbar unter der Eurokrise; Besonders die konjunkturelle Entwicklung in Italien und Spanien beobachten wir mit Sorge", wird der zuständige Geschäftsführer Quentin Lacoste zitiert. Deutschland sei zwar moderat gewachsen, allerdings bei starkem Margendruck.
Firmenchef Herwig sieht seine Firma auf dem richtigen Kurs, da sie nicht nur in allen wichtigen Regionen der Welt gut aufgestellt sei, sondern bei der Mitarbeiterentwicklung und der IT-Kompetenz mittlerweise zu den Benchmarks der Branche gehöre: "Wir verfügen heute sowohl über die Systeme als auch über geeignete Führungskräfte, um weitere Auslandsgesellschaften zu gründen oder Neuerwerbungen zu integrieren". So habe die amerikanische Tochtergesellschaft Weiss-Röhlig USA die im Oktober 2011 übernommene Firma SeaJet in Boston mit 25 Mitarbeitern innerhalb von vier Wochen voll in die Gruppe eingegliedert.
Positiver Ausblick
Auch für 2012 sieht Herwig gute Wachstumschancen: "Von einer Krise des Welthandels spüren wir im Moment nichts. Wir sind im Jahr 2011 stetig gewachsen und erzielten in den letzten drei Monaten das mit Abstand beste Quartalsergebnis aller Zeiten. Auch das Jahr 2012 hat ordentlich begonnen". (DVZ)





