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Der Reingewinn des Unternehmens brach um über 90 Prozent auf nur noch 10,4 Mio. Schweizer Franken ein. Das letzte Quartal des Geschäftsjahres schlug sogar mit einem Verlust zu Buche. Der Umsatz ging um ein Drittel auf knapp 6 Mrd. Schweizer Franken zurück. Das operative Ergebnis lag mit 29. Mio. Franken ebenfalls erheblich niedriger als im Vorjahr (2008: 193 Mio. Schweizer Franken). Damit bestätigte sich die schon im Oktober 2009 ausgesprochene Gewinnwarnung.
Auf dem Ergebnis laste unter anderem der Rückzug aus dem von Schwierigkeiten bestimmten Nigeria-Geschäft und die darauf basierenden Gerichtskosten in den USA, hieß es am Donnerstag weiter. Das Verfahren, das in einem Vergleich enden werde, sei noch nicht vollständig abgeschlossen. Außerdem muss Panalpina sich in den USA und der EU noch einem Kartellverfahren stellen.
Panalpina-Chefin Monika Ribar nannte das zurückliegende Jahr bei der Bilanz-Pressekonferenz "turbulent und anspruchsvoll". Der Konzern habe zwar schnell auf den drastischen Rückgang des Volumens und den raschen Anstieg der Einkaufspreise in der zweiten Jahreshälfte reagiert. Dennoch seien weitere Maßnahmen notwendig. Die Aktionäre werden sich deshalb darauf einstellen müssen, dass die Dividendenzahlung ausfällt. 2008 hatte es noch 1,90 Schweizer Franekn pro Aktie gegeben.
Kein konkreter Ausblick
Für 2010 sei mit einer moderaten Erholung des Luft- wie auch des Seefrachtmarkts mit Wachstumsraten im mittleren einstelligen Bereich zu rechnen. Dennoch vermied Ribar einen konkreten Ausblick. (pkl)






