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Vor allem mit einem größeren Anteil des Internethandels hat das Unternehmen nach Angaben des Chefs Henning Koopmann seine Ziele für 2009 und auch für das erste Quartal 2010 erreicht. Angestrebt war im vergangenen Jahr ein Umsatz von 750 Mio. Euro und damit rund 70 Mio. Euro weniger als im Jahr zuvor. Der geplante Rückgang sei auf den Verzicht auf unrentable Sortimente zurückzuführen. Erfolgreich sei hingegen das Versandgeschäft mit Möbeln. Das Internetgeschäft macht mittlerweile laut Koopmann zwei Drittel des Umsatzes aus.
Im Jahr 2010 will Neckermann eine schwarze Null beim Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) erreichen. Genaue Geschäftszahlen sollen zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben werden. Neckermann gehört mehrheitlich dem Finanzinvestor Sun Capital. Die Zukunft des 49-Prozent-Anteils bei Arcandor ist ungewiss.
Im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen in Frankfurt rund 200 Logistikstellen abgebaut und zudem die 150 Mitarbeiter zählende Abteilung aufgelöst, die sich mit der Betreuung von Sammelbestellern beschäftigte. (dpa)





