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Das Wachstum soll organisch, aber auch über Zukäufe geschehen.
Potenziale sieht Bernhard Heinrich, Sprecher der Geschäftsführung, in einer Verdichtung des europäischen Netzes. Zudem strebt das Unternehmen an, das Produktportfolio innerhalb der Lebensmittellogistik auszuweiten. So will Nagel stärker in die Beschaffungslogistik der Lebensmittelindustrie einsteigen. Als erster Schritt in diese Richtung sei der Erwerb der Lebensmitteltankverkehre der Berliner Schulze Spedition zu sehen, sagte Heinrich. Ferner sollen die Mehrwertdienstleistungen ausgebaut werden.
Die Nagel-Group hat 2009 offenbar gut überstanden. Umsatzverlusten bei Bestandskunden im Zuge der allgemeinen Krise standen Neugeschäfte und höhere Umsätze durch Unternehmenskäufe wie die Greiwing-Kühllogistik gegenüber. Mit dem Umsatz von 1,4 Mrd. Euro lag Nagel "in etwa auf dem Niveau des Vorjahres", sagte Heinrich zurückhaltend. Da die veröffentlichte Konzernbilanz von 2008 aber nur Umsätze von 1,3 Mrd. Euro ausweist, konnte Nagel offenbar in der Krise noch zulegen. Stabil blieben nach Angaben Heinrichs die Erträge. Für 2008 hatte die Gruppe ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von knapp 32 Mio. Euro ausgewiesen. DVZ 22.5.2010 (la)
Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der DVZ vom 22. Mai 2010 auf Seite 4





