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Das ist das Ergebnis des aktuellen Wirtschaftsindikators der Wirtschaftsauskunftei Creditreform. Demnach hat sich die mittelständische Wirtschaft im dritten Quartal 2009 weiter erholt. Nach einem Anstieg um 1,3 Zähler auf 6,9 Punkte deute der Creditreform Wirtschaftsindikator auf ein erneut positives Quartalswachstum des Bruttoinlandsprodukts hin. Bilanz- und Finanzkennzahlen der Unternehmen wiesen aber schwere Einschläge der Wirtschaftskrise auf. In vielen Branchen sei die Stabilität der Unternehmen angeschlagen. Die Insolvenzzahlen dürften daher bis zum Jahresende weiter steigen, heißt es in einer Kurzstudie von Creditreform weiter.
Auch der durchschnittliche Bonitätsindex für deutsche Unternehmen sei im dritten Quartal mit der Note 2,61 unverändert geblieben. Allerdings wurde die Kreditwürdigkeit im Verlauf der vergangenen zwei Jahre bereits dreimal heruntergestuft. Das Zahlungsverhalten habe sich unterdessen überraschend verbessert. Überfällige Rechnungen seien nach durchschnittlich 13,02 Tagen beglichen (Vorquartal: 14,47) worden.
Die Binnenkonjunktur entwickelt sich demnach zwar insgesamt wieder etwas positiver, Trotzdem sehen Unternehmen der Konsumgüterindustrie und des verkehrs- und Logistiksektors eher skeptisch in Zukunft. Der Erhebung zufolge hat sich der Wirtschaftsindikator in diesen Branchen verschlechtert. Grund ist einerseits die Datenlage. Gerade in der Logistik war in den vergangenen Monaten die Geschäftstätigkeit für viele Unternehmen massiv eingebrochen.
Zweite Säule der Creditreform-Erhebung ist aber auch die Selbsteinschätzung der Branchen. Hier fällt auf, dass Logistikunternehmen - trotz einer leichten Besserung in anderen Branchen - die künftige Entwicklung eher negativ einschätzen. (pkl)






