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Allerdings bevorzugen sie in erster Linie direkte Wettbewerber als Partner. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie "Kooperationen in der Lebensmittelindustrie" des Beratungshauses Miebach Consulting.
Die größten Einsparpotenziale sehen die Befragten in der Bündelung der Transporte. Um durchschnittlich neun Prozent könnten die Kosten aufgrund einer besseren Auslastung der Fahrzeuge gesenkt werden. Die gemeinsame Lagerhaltung birgt dagegen ein Kostensenkungspotenzial von nur fünf Prozent. Ursache dafür ist nach Meinung der Befragten, dass Unternehmen mit gleichartigen Produkten sehr selten ihre Lagerwirtschaft parallel neu ordnen.
Schlecht weggekommen ist in der Miebach-Studie hingegen der Handel als Kooperationspartner. Hier befürchten die Hersteller, dass die Distributionsmacht des Handels zu einem deutlich höheren Kostendruck führen wird. DVZ 26.8.2010 (ben)
Zu diesem Thema finden Sie in der aktuellen DVZ vom 26. August 2010 auch den Kommentar "Kooperation und Kommunismus" von Sven Bennühr, Fachredakteur für Logistik, auf Seite 2






