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Dazu wurden Vertreter der Deutschen Bahn, privater Bahnunternehmen sowie der Gewerkschaften eingeladen. Die drei Arbeitnehmerorganisationen Transnet, GDBA und GDL wollen in anstehenden Tarifrunden beim bundeseigenen Konzern und privaten Konkurrenten einen Branchentarifvertrag erzwingen. Damit soll ein weiterer Wettbewerb über Lohnkosten verhindert werden. Die private Bahnen zahlen teils 20 Prozent weniger als die Deutsche Bahn.
Die Gewerkschaften haben bereits wiederholt mit Streiks gedroht. Sollte ein Branchentarifvertrag nicht bis Ende Juli stehen, "wird es Arbeitskampfmaßnahmen im gesamten Schienenverkehr in Deutschland geben", hatte der Transnet-Vorsitzende Alexander Kirchner im Mai gesagt.
Bahnchef Rüdiger Grube hat signalisiert, dass der bundeseigene Konzern einheitlichen Tarifstandards nicht im Wege stehe. Die Gewerkschaften kritisieren jedoch, dass auch der Branchenprimus bei Ausschreibungen von Verkehrsangeboten nicht-tarifgebundene Töchter ausgliedert. Ziel ist daher ein Tarifvertrag für alle Branchenunternehmen. (dpa)





