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Das teilte das Wirtschaftsministerium am Dienstag in Magdeburg mit. In den kommenden Wochen solle über juristische Konsequenzen beraten werden. Der Flughafen Cochstedt (Salzlandkreis) war im Januar für 9 Mio. Euro an das Unternehmen aus Abu Dhabi verkauft worden, im April hätte eigentlich die erste Rate überwiesen werden sollen.
Nach Ministeriumsangaben hatte der Käufer zugesagt, mittelfristig bis zu 60 Mio. Euro zu investieren und bis zu 200 Arbeitsplätze zu schaffen. Der frühere Militärflugplatz soll zu einem Frachtflugzentrum ausgebaut werden.
Bei einem Treffen mit Wirtschaftsstaatssekretär Detlef Schubert (CDU) am Wochenende in Abu Dhabi baten die Investoren nach Angaben des Ministeriums nun darum, „die Vertragsbedingungen der derzeitigen Situation anzupassen“. Sie hätten zugleich „nachdrücklich ihr Interesse an dem Projekt bekräftigt“.
Bislang kaum Flugbewegungen
Der frühere sowjetische Militärflugplatz hatte schon in den vergangenen Jahren immer wieder Probleme verursacht. Im Jahr 2002 war der Flugplatz pleitegegangen, ehe er vier Jahre später wiedereröffnet wurde. Seitdem hatte es keine nennenswerten Flugbewegungen gegeben. (dpa)






