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Christoph Hahn-Woernle, Sprecher des Forums Intralogistik und geschäftsführender Gesellschafter des Systemtechnik-Anbieters Viastore, prognostizierte am Mittwoch in Frankfurt für das Jahr 2010 einen weiteren Einbruch des Umsatzes um rund 17 Prozent auf etwa 14,2 Mrd. Euro.
Vor allem die europäischen Märkte machen den Technikanbietern zu schaffen. Hier war der Auftragsrückgang am deutlichsten in Frankreich (minus 27 Prozent), Spanien (48 Prozent) und Russland (50 Prozent) zu spüren. In den USA, traditionell größter Exportmarkt der deutschen Hersteller, ging der Umsatz um 22 Prozent zurück. Einziger Lichtblick war China: Hier legte die Nachfrage um fünf Prozent zu.
Auch mittelfristig sind die Perspektiven für die Intralogistikbranche nicht unbedingt rosig. So zeichnet sich offenbar der Trend ab, dass technische Lagerlösungen mehr und mehr in den Regionen selbst produziert werden. Noch einmal Hahn-Woernle: „Deutschland wandelt sich immer mehr vom Ausfuhrland von Produkten zum Exporteur von Ideen und Innovationen.“ DVZ 25.2.2010 (ben)





