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Damit konnte die HHLA, die für mehr als zwei Drittel des Hamburger Hafenumschlags steht, ebenso wie im Vorjahr Marktanteile gewinnen und ihre Marktposition ausbauen. Getragen wurde dieses Wachstum von den Fahrtgebieten Fernost und Osteuropa, die für den Hamburger Hafen eine besonders große Bedeutung haben.
Der Umsatz des Konzerns erhöhte sich vorläufigen Zahlen zufolge von
1,1 auf 1,2 Mrd. Euro. Als Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) werden 205 (Vorjahr: 193) Mio. Euro ausgewiesen. "Die HHLA blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück", sagte Vorstandsvorsitzender Klaus-Dieter Peters. "Einen wesentlichen Beitrag zu diesem Erfolg leisteten dabei unsere neuen Großliegeplätze und der Ausbau unseres Hinterlandnetzwerkes." Die Hinterlandverkehre der HHLA, zum Beispiel nach Tschechien und Polen, steigerten ihr Transportvolumen um 11,3 Prozent auf 1,9 Mio. TEU.
Im börsennotierten Konzernteil Hafenlogistik legte das Betriebsergebnis um acht Prozent auf 195 Mio. Euro zu. Damit lag es knapp unter der Zielvorgabe von 200 Mio. Euro. An der Börse wurden die frischen Zahlen verhalten aufgenommen; am Vormittag lag die HHLA-Aktie mit einem Minus von 1,5 Prozent schlechter als der Vergleichsindex MDax. Die Gesellschaft verbuchte, wie bereits im November angekündigt, Abschreibungen in Höhe von 10 Mio. Euro bei der Fruchtlogistik und dem Intermodalverkehr per Zug und Lkw. (dpa)
Weitere Informationen finden Sie auch in unserem DVZ-Hintergrund "Wirtschaftskrise"






