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Optimistischer Ausblick

HHLA leidet noch unter Mengeneinbruch

Bei der HHLA sind die Umschlagsmengen immer noch nicht auf Vorkrisenniveau. (Bild: HHLA)

12.05.2010 | Der Aufschwung im Hamburger Hafen lässt auf sich warten; die Umschlagzahlen bewegen sich nur in Zeitlupe nach oben. Die führende Hafenfirma HHLA steckte auch im ersten Quartal tief in der Handelskrise und gibt noch keine Entwarnung für das Gesamtjahr.

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Wegen der stagnierenden Volkswirtschaften Osteuropas brachen Umsatz und Gewinn gegenüber dem gleichen Quartal des Vorjahres ein, heißt es in einem am Mittwoch veröffentlichten Zwischenbericht.

Unternehmenschef Klaus-Dieter Peters setzt weiterhin auf sein Sparprogramm und will damit in diesem Jahr eine Gewinnmarge (vor Zinsen und Steuern) von rund 15 Prozent erreichen. Der Silberstreifen am Horizont der HHLA ist der anschwellende Asienhandel. War der Handel zu Beginn der Konjunkturkrise eingebrochen, legt er jetzt wieder zu. Daher schraubte die HHLA die Jahresprognose für das Mengenwachstum herauf. Statt eines Schubs im niedrigen einstelligen Prozentbereich peilt das Unternehmen nun einen Anstieg im oberen einstelligen Prozentbereich an.

Im ersten Quartal verringerte sich der Umsatz von 249 auf 231 Mio. Euro. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) sackte auf vergleichbarer Basis von 49 auf 32 Mio. Euro ab. Die beiden Gewinngaranten, die Container- und die Bahnsparte Intermodal, verzeichneten im ersten Quartal starke Gewinneinbußen. Die Containerterminals in Hamburg und Odessa konnten den Umschlag zwar minimal steigern, allerdings brach das Lagergeschäft ein. Der Überschuss nach Anteilen Dritter brach von 18,7 auf 9,6 Mio. Euro ein (Prognose: 10,7 Mio. Euro). (dpa/pkl)

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