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Mit dem Konjunkturaufschwung hat sich auch der Gütertransport rasch belebt. Im Hafen Weil am Rhein wuchs der Umschlag am Schiff und an Land im ersten Halbjahr um 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr. "Wir kommen den guten Zahlen von 2008 wieder sehr nahe", kommentierte Hans-Peter Mösch, Geschäftsführer der Rheinhafengesellschaft Weil am Rhein.
Am Schiff verlud die Rheinhafengesellschaft 266.000 Tonnen Güter (plus 20 Prozent), wovon 110.000 Tonnen (plus 42 Prozent) den Hafen Weil verließen. Damit ist eine im Vorjahr besonders tiefe Delle beim Export wieder eingeebnet. Auch der Schiffsumschlag im Container Center nahm bis 30. Juni zu: Abgefertigt wurden 12.107 TEU (plus 23,5 Prozent).
An Land – LKW und Waggon – schlug die Rheinhafengesellschaft 26.000 Tonnen (plus 24,1 Prozent) um. Die Hafenbahn transportierte von Januar bis Juli 97.000 Tonnen, das waren 46 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2009. "Unsere Investitionen in die Hafenbahn beginnen sich auszuzahlen", urteilt Hans-Peter Mösch.
Keine Entlassungen
Die Rheinhafengesellschaft hat in der Krise alle Mitarbeiter gehalten und mit ihnen im ersten Halbjahr 538.000 Tonnen (plus 20 Prozent) Eigenumschlag erreicht – zu Schiffs- und Landverkehr hinzugerechnet sind hier die Umschläge aus Lägern heraus. Ob der Aufwärtstrend so stark bleiben wird, kann Mösch noch nicht absehen. Das hänge nicht nur von der Wirtschaftslage ab, sondern auch von einem für den Schiffstransport ausreichenden Wasserstand im Rhein. (pkl)







