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Das im vergangenen Jahr von der Rezession besonders schwer getroffene Cargogeschäft legte um 30,5 Prozent auf 1,1 Millionen Tonnen Fracht und Post zu. Im Juni erholte sich das Geschäft besonders deutlich. "Diese Werte belegen eindrucksvoll, dass die Finanz- und Wirtschaftskrise überwunden ist", sagte Fraport-Chef Stefan Schulte einer Mitteilung zufolge. Bereits im Mai hatte Fraport in Frankfurt neue Bestmarken erzielt.
In den ersten sechs Monaten lief das Geschäft besonders gut an den großen Auslandsflughäfen des Konzerns. Im Gegensatz zu Frankfurt waren sie weder vom harten Winter noch von den Streiks der Lufthansa-Piloten im Februar oder der Aschewolke nach dem Vulkanausbruch in Island betroffen.
Das Cargogeschäft, das größtenteils in Frankfurt abgewickelt wird, erholte sich besonders deutlich. An allen Flughäfen mit Fraport-Mehrheitsbeteiligung zusammengenommen wuchs das Aufkommen an Luftpost und -fracht in den ersten sechs Monaten um 30,0 Prozent auf 1,2 Millionen Tonnen. Im Juni kam Fraport auf 217.192 Tonnen, ein Plus von 27,5 Prozent. Am Frankfurter Flughafen betrug der Zuwachs 28,8 Prozent auf 195.955 Tonnen.
Die Fraport-Aktie reagierte mit einem Kurssprung auf die Zahlen und zählte am Montagvormittag zu den stärksten Werten im MDax. (dpa)







