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Die "Frankfurter Neue Presse" berichtete am Donnerstag, auf der Hauptversammlung in Frankfurt sei die Forderung von Union Investment formuliert worden „An der Zerschlagung des Konzers [Deutsche Post AG, Anm. d. Red.] führt kein Weg vorbei. Begründet wird die Forderung mit der geringer werdenden Bedeutung des Briefmarktes. Deshalb solle sich die Deutsche Post ausschließlich auf den Logistiksektor konzentrieren, zitiert die Zeitung den Sprecher der Fondsgesellschaft. Michael Gierse.
Vorbild könnte der niederländische Postkonzern TNT sein. Dieser hatte auf seiner jüngsten Hauptversammlung beschlossen, den Konzern, der Brief, Express- und Logistikdienstleistungen anbietet, aufzulösen. In Deutschland sei der Schritt nötig, so Union Investment weiter, weil die Zwei-Säulen-Strategie Grundlage für den Börsengang im Herbst 2000 gewesen sei. Mittlerweile sei der Kurs der Postaktie mit 13 Euro weit unter das Ausgabeniveau gesunken.
Die Deutsche Post AG sieht dies anders. Zwar schrumpfe das Briefgeschäft. Den jüngst veröffentlichten Zahlen zufolge konnte die Post AG aber hier immerhin ein Jahresergebnis von 1,4 Mrd. Euro erzielen. Derzeit testet die Deutsche Post Alternativmodelle wie den Online-Brief, um die Rückgänge auszugleichen. (pkl)






