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"Noch nie wurde die Luftfahrtbranche innerhalb weniger Monate von so vielen unterschiedlichen Krisen erschüttert. Die Auswirkungen der Wirtschaftskrise, der harte Winter, der Pilotenstreik und die Aschewolke aus Island haben die Entwicklung der Fluggastzahlen erheblich gebremst", fasste ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel die Entwicklung der vergangenen sechs Monate einer Mitteilung zufolge zusammen.
Im Luftfrachtverkehr halte demnach das bereits Ende 2009 begonnene Wachstum unvermindert an. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres wurden insgesamt 2,1 Millionen Tonnen Fracht und somit im Schnitt 25,5 Prozent mehr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum befördert. Nach Auffassung der Flughafenexperten zeigen die Cargozahlen, dass die Zeichen für einen weiteren Konjunkturaufschwung gut stehen und sich die Wirtschaft weiter von der Rezession erholt.
Trotz der positiven Signale blickt der Flughafenverband ADV mit Sorge in die Zukunft. Der Grund dafür sei vor allem die von der Bundesregierung geplante Luftverkehrssteuer. Dazu Ralph Beisel: "Die Luftverkehrssteuer schadet damit dem Luftverkehrsstandort Deutschland. Dabei wird die öffentliche Hand aufgrund des wirtschaftlichen Schadens und der negativen fiskalischen Auswirkungen am Ende weniger Geld im Staatssäckel haben als vorher. Unterm Strich wird die Luftverkehrssteuer ein Minusgeschäft - zum Schaden von Millionen von Passagieren, Tausenden Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sowie des Wirtschaftsstandorts Deutschland." (pkl)







