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Bereits am Dienstagnachmittag würden die Bänder zur Spätschicht im Werk in Dingolfing angehalten, sagte ein Konzernsprecher der Nachrichtenagentur dpa auf Anfrage. Danach folgen die Werke in Regensburg und München am Mittwoch und am Donnerstag.
Die Fertigstellung von rund 7000 Fahrzeugen müsse verschoben werden, sagte der Sprecher. Grund für die Unterbrechung seien Lieferengpässe vor allem bei Elektronikbauteilen, die per Luftfracht geliefert würden. Der Konzern habe bereits Gespräche mit dem Betriebsrat begonnen, um die ausgefallene Produktion möglichst rasch aufzuholen.
Auch im Volvo-Werk im schwedischen Torslanda bei Göteborg beginnen die Teile knapp zu werden. Am Montag zeichnete sich ein Engpass bei Zulieferteilen aus Asien ab, die wegen des Flugverbots nicht eingeflogen werden können. "Wir versuchen, die Arbeit anders aufzuteilen und am Band einen anderen Mix zu fahren", sagte ein Volvo-Sprecher der Zeitung "Göteborgs Posten". Einen Produktionsstopp befürchtet er jedoch nicht. Volvo untersucht die Möglichkeit, die Luftfracht über osteuropäische Flughäfen zu routen, um sie dann per Lkw nach Göteborg zu bringen. (dpa/jpn)





