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Es weist höchstwahrscheinlich keine Strahlenbelastung auf und wird im Hafen abgefertigt wie jedes andere Schiff, sagte ein Sprecher der Innenbehörde am Freitag in der Hansestadt. Nach seiner Abreise aus Japan hat der Frachter mit einer Kapazität von 6724 Containern (TEU) bereits in Singapur und Hongkong sowie in Häfen in China und Vietnam angelegt. Bevor er Hamburg erreicht, wird er am Wochenende in Rotterdam einen Teil seiner Ladung löschen und dort auch auf eventuelle Strahlenbelastung untersucht.
Wenn aus Rotterdam eine Bestätigung vorliege, dass der Frachter unbelastet ist, werde in Hamburg nichts mehr unternommen, sagte der Sprecher. In regelmäßigen Liniendiensten laufen zwei Schiffe pro Woche den Hamburger Hafen an, die aus Japan kommen. Es gibt jedoch keine Direktverbindung; alle Schiffe besuchen zunächst mehrere andere Häfen. Die Behörde hält es deshalb für unwahrscheinlich, dass ein kontaminiertes Schiff aus Japan den Hamburger Hafen erreicht.
Für diesen Fall gibt es dennoch eine Planung; das Schiff würde in Finkenwerder gestoppt und von der Wasserschutzpolizei untersucht. Da vom Bundesumweltministerium keine offiziellen Grenzwerte für die Belastung von Schiffen und Containern vorliegen, hat Hamburg vorläufig einen eigenen Grenzwert von einem Mikrosievert pro Stunde bestimmt. (lno)
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