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Das hat der italienische Gewerkschaftsverband Uiltrasporti angekündigt. Auch Italiens mächtige Gewerkschaft Filt-Cgil hat zu Protestkundgebungen aufgerufen, sollte es nicht zu einer Einigung bei der gescheiterten Tirrenia-Privatisierung kommen.
In der vergangenen Woche war die beabsichtigte Privatisierung der Reederei gefloppt. Nach Angaben der staatlichen Beteiligungsgesellschaft Fintecna, die 100 Prozent der Tirrenia-Anteile kontrolliert, hat die Mediterranea Holding den Verkaufsvertrag nicht unterschrieben. Damit ist die Privatisierung hinfällig. Die Mediterranea Holding war als einziger Bieter von ehemals 16 Interessenten übrig geblieben und hatte den Zuschlag erhalten.
Die Arbeitnehmervertreter fordern Gespräche mit der Regierung, um eine Aufspaltung der Reederei und die Gefährdung von 2200 Jobs zu verhindern. Die Fähren verbinden das italienische Festland und die Inseln, darunter Sardinien und Sizilien. Seit Monaten gibt es bei Tirrenia Arbeitsniederlegungen und Streikdrohungen. (tkb/sm)





