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Der Gewinn leidet, weil Fedex für Renten, Gesundheit, Boni sowie die Wartung der Flugzeuge im gerade angelaufenen Geschäftsjahr tief in die Tasche greifen muss. Die Aktie fiel am Mittwoch um 2 Prozent und riss zeitweilig auch die Papiere der Deutschen Post mit nach unten.
Eigentlich war es eine Erfolgsmeldung, die Konzernchef Frederick Smith zu verkünden hatte: Der Konzern schloss das alte Geschäftsjahr (31. Mai) mit einem Gewinn von 1,2 Mrd. USD ab, nachdem im Vorjahr zuvor wegen der Krise lediglich 98 Mio. Dollar übrig geblieben waren. Das macht aktuell 3,76 USD Verdienst je Aktie. Und im laufenden Jahr sollen es nach Smith' Schätzungen 4,40 bis 5,00 USD werden.
„Wir erwarten eine fortschreitende Verbesserung sowohl bei den Umsätzen als auch beim Gewinn“, sagte er. Doch die Börsianer hatten auf eine noch positivere Aussage gehofft. Der anstehende Kostenberg machte Fedex einen Strich durch die Rechnung. Entsprechend enttäuscht zeigten sie sich und trennten sich reihenweise von Aktien des Frachtriesen.
Dabei konnte der Konzern im Schlussquartal die Erwartungen sogar übertreffen: Er verdiente unterm Strich 419 Mio. USD, nachdem er im Vorjahreszeitraum noch 876 Mio. USD verloren hatte. Der Umsatz stieg um 20 Prozent auf 9,4 Mrd. USD. Vor allem das internationale Geschäft lief rund.
Dank der wieder gestiegenen Industrieproduktion müssten auch wieder mehr Güter transportiert werden, erläuterte Fedex-Chef Smith. Ähnlich zuversichtlich hatte sich jüngst auch der heimische Rivale UPS gezeigt. Die Deutsche Post erholte sich ebenfalls zu Jahresbeginn von dem Tiefschlag der Wirtschaftskrise. Sie hatte zwischendurch erstmals in ihrer Geschichte als börsennotiertes Unternehmen rote Zahlen geschrieben. (dpa)





