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Spanair-Fracht, gebucht auf Strecken, die SAS derzeit nicht von den Spaniern übernommen hat, geht zurück nach Madrid: “Dort wird sie auf unsere Linien eingescheckt”, sagte Riise. Davon betroffen ist vor allem der Cargobereich, der auf die von den heimischen Wettbewerbern Iberia und Vueling übernommen Spanair-Flüge fällt.
Spanair, Mitglied der Star Alliance, hatte weltweit nur einen Marktanteil von 1 Prozent, in Spanien deckte die Airline jedoch 14 Prozent der Flüge ab. Beim Frachtgeschäft hatte das in Barcelona ansässige Unternehmen in den vergangenen Jahren stark verloren. In 2010 sank das Volumen im Vergleich zum Vorjahr um 13,5 Prozent auf 2,05 Mio. t. Der Versuch der Spanair-Besitzer aus dem Heimat-Flughafen in Barcelona ein Logistik-Hub als Konkurrenz zu Madrid zu machen, ist damit gescheitert. Zuletzt hatte auch die katalanische Regierung den Geldhahn zugedreht. Die Verhandlungen über den Einstieg von Qatar Airways waren ebenfalls gescheitert. (scm)





