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Das teilte das Moskauer Stadtgericht am Freitag nach Angaben der Agentur Interfax mit. Das mit Holz im Millionenwert beladene Schiff war im vergangenen Jahr zeitweilig verschwunden und hatte Politik und Geheimdienste von etwa 20 Ländern in Atem gehalten. Damals wurde über Waffenschmuggel an Bord des Frachters spekuliert.
Russland werde an mehrere Länder Rechtshilfeersuchen richten, da der Verurteilte angebliche Hintermänner der Entführung genannt habe, sagte der Sprecher der Ermittlungsbehörde in Moskau, Wladimir Markin. Nach Angaben von Interfax soll es sich bei den Ländern um Deutschland und Estland handeln.
Im vergangenen Monat war der erste der damals gefassten acht Seeräuber zu fünf Jahren strenger Lagerhaft verurteilt worden. Die "Arctic Sea" war von der russischen Schwarzmeerflotte vor Afrika befreit worden. Die 15 russischen Seeleute waren nach eigenen Angaben wochenlang in der Gewalt von Entführern. Sie standen zeitweilig im Verdacht, mit den Piraten zusammengearbeitet zu haben. (dpa)





