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Bisher war Hubert Mierka alleiniger Gesellschafter des Unternehmens. Die MBG hält 100 Prozent der Anteile an der Mierka Donauhafen Krems GmbH & Co. KG (MDK), einem trimodalen Logistikdienstleister im Donauhafen Krems. Zu den wichtigsten Zielen dieser Partnerschaft gehört deshalb der Ausbau der Donau-Aktivitäten, teilt Rhenus mit. Die Beteiligung muss noch von den Kartellbehörden abgesegnet werden.
Der Mierka Donauhafen Krems ist in der Mitte der 3500 km langen Wasserstraße Rhein-Main-Donau im österreichischen Krems gelegen. Auf dem 250 000 m² großen Betriebsgelände bietet Mierka multifunktionale Umschlaglösungen, Lagerung in Logistikhallen (23 000 m²), Bulkhallen (18 000 m³) und auf Freilagerflächen (60 000 m²) an.
Zu MDK gehören zahlreiche weitere Unternehmen: Die Multi Modale Freight Station bündelt die Container Freight Station, in der gestufft und gestrippt wird, die Industrieverpackung sowie die Projekt- und Lagerlogistik zu maßgeschneiderten Dienstleistungen. Auf dem Gelände befindet sich außerdem ein Containerterminal mit 30 000 m² Depotfläche und vier ganzzugfähigen Gleisanlagen. Dieses Terminal wird über die Tochterfirma Wiencont Krems betrieben. Sie gehört zu 74 Prozent der MDK, die restlichen Anteile hält Wiencont Wien.
Auch Getreidelogistik ist möglich
Ein Agrarterminal bietet 25 000 m³ Silolagerraum. Dort übernimmt die Danugrain, an der RWA Raiffeisen Ware Austria mit 60 Prozent und MDK mit 40 Prozent beteiligt sind, die Getreidelogistik.
Einen trimodalen Düngemittel-Terminal mit Verpackungs-Service betreibt die Danufert, an der ebenfalls RWA Raiffeisen Ware Austria mit 60 Prozent und MDK mit 40 Prozent beteiligt sind.
Für die Organisation von Binnenschiffstransporten sorgt die Mierka Befrachtung, die zu 100 Prozent der Mierka Donauhafen Krems GmbH & Co. KG gehört. Dieses Unternehmen ist zu 45 Prozent an der Panta Rhei Slovakia beteiligt, die Binnenschiffe kauft und betreibt. (sm)






