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Das Landgericht hat die Beweisaufnahme am Freitag, dem 70. Verhandlungstag geschlossen. Das teilte Gerichtssprecher Conrad Müller-Horn mit. Das Verfahren läuft bereits seit 14 Monaten.
Zehn mutmaßliche somalische Piraten müssen sich vor Gericht verantworten, weil sie das Hamburger Containerschiff "Taipan" am Ostermontag 2010 überfallen haben sollen. Laut Anklage hatten die schwer bewaffneten Männer das Schiff rund 530 Seemeilen vor der Küste Somalias geentert und knapp vier Stunden lang in ihrer Gewalt.
Die 15-köpfige Besatzung konnte sich in einen Sicherheitsraum retten. Sie wurde von einem niederländischen Marinekommando befreit, das die Piraten an Bord festnahm. Verletzt wurde bei der Aktion niemand. Die Niederlande hatten die Somalier später an Deutschland ausgeliefert.
Angeklagt sind die mutmaßlichen Seeräuber wegen eines Angriffs auf den Seeverkehr und erpresserischen Menschenraubs. Bei einer Verurteilung drohen ihnen Höchststrafen von bis zu 15 Jahren Haft. (dpa)





