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Für das vergangene Jahr errechneten die Experten einen Verlust zwischen 6,6 und 6,9 Mrd. Dollar. Der weitaus höchste Anteil von rund 2,7 Mrd. Dollar entfalle auf zusätzliche Treibstoffkosten, weil die Schiffe schneller fahren würden. Die Umwege, die wegen der Piraten eingelegt werden müssten, kosteten etwa 580 Mio. Dollar.
Die Marineeinsätze hätten 1,3 Mrd. Dollar verschlungen und noch einmal 1,1 Mrd. Dollar seien für Sicherheitsausrüstung und Wachmannschaften ausgegeben worden. Als Versicherungskosten berechneten die Forscher 635 Mio. Dollar, also knapp ein Zehntel des Gesamtvolumens.
Nur schätzen konnten die Experten die Summe, die Regierungen, Reedereien und Versicherungen als Lösegelder zahlen. Der Bericht geht von 160 Mio. Dollar aus. Pro Fall seien das im Durchschnitt 5 Mio. Dollar - eine Million mehr als 2010. Der Bericht sieht das aber als positives Zeichen: Weil die Entführungen schwerer geworden seien, würden die Verbrecher, wenn es dann doch geklappt hat, auch mehr Geld fordern. (dpa)
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