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Wie die Atalanta-Mission der EU-Marinestreitmacht Navfor am Samstag in London mitteilte, haben die Piraten das Schiff nach ersten Erkenntnissen mit einem der Rettungsboote verlassen. In der Nacht zum Sonnabend habe die Besatzung medizinische Hilfe angefordert. Als ein Hubschrauber der deutschen Fregatte „Schleswig-Holstein“ bei dem Schiff eintraf, seien die Piraten bereits verschwunden gewesen.
Bei dem Piratenüberfall im östlichen Teil des Golfs von Aden waren zwei der 24 Besatzungsmitglieder der „Syrian Star“ verletzt worden. Ein dritter Matrose, der sich bei der Arbeit verletzt habe, sei ebenfalls von dem Sanitäter-Team der deutschen Fregatte versorgt worden, teilte Navfor weiter mit.
Die „Syria Star“ fährt den Angaben zufolge unter der Flagge des Inselstaates St. Vincent und die Grenadinen. Die Besatzung besteht aus 22 Syrern und zwie Ägyptern. (dpa)





