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Luftraum über Nordeuropa teilweise gesperrt

Neue Aschewolke bringt wieder Flugverbote

In Irland - wie hier in belfast - müssen die Flugzeuge wieder am Boden bleiben. (Bild: dpa)

04.05.2010 | Gut zwei Wochen nach dem Chaos im europäischen Luftverkehr hat die Vulkanasche aus Island wieder für Flugverbote gesorgt. In Irland und der britischen Provinz Nordirland mussten am Dienstagmorgen alle Flughäfen schließen.

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In kleinen Teilen Schottlands, auf den Inseln der Äußeren Hebriden, galt das Flugverbot schon am Montagabend. Am Nachmittag sollten die Beschränkungen aber wieder aufgehoben werden.

In Brüssel kamen derweil die europäischen Verkehrsminister zusammen, um über ein besseres Krisenmanagement im Luftverkehr zu beraten. Der britische Wetterdienst teilte mit, die Wolke ziehe nordwestlich in Richtung Atlantik. Damit wäre Deutschland nicht erneut betroffen.

Auch nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) drohen in Deutschland bis zum Wochenende vermutlich keine Flugausfälle. Das Tief "Ulrike" bringe vom Mittelmeer Regen nach Deutschland, der die Asche aus der Luft waschen würde, sagte Andreas Friedrich, Meteorologe beim DWD. Der Wind wehe die Achewolke derzeit von Island nach Irland und Großbritannien. Von dort aus werde die Asche aber westwärts auf den Atlantik getrieben.

Kontinentaleuropa ist aschefrei

Die irische Luftfahrtbehörde IAA und die britische Behörde CAA teilten mit, die Aschekonzentration liege über den Grenzwerten, die mit Triebwerksherstellern und Flugzeugbauern vereinbart worden war. Ab 13 Uhr (14 Uhr MESZ) dürften die Flughäfen in Irland und Nordirland allerdings wieder den Betrieb aufnehmen. Flüge aus dem Rest Europas durften auch während der Sperre über Irland fliegen. Der Luftraum in Kontinentaleuropa sei nicht betroffen, hieß es in der Mitteilung der IAA.

Es handele sich nicht um einen neuen Vulkanausbruch, sondern um eine alte Aschewolke, die der Wind in Richtung Irland und Schottland drücke, sagte IAA-Chef Eamonn Brennan dem irischen Sender RTE.

Der isländische Vulkan Eyjafjallajökull war Mitte April ausgebrochen. Kurz darauf wurden in ganz Europa Flugverbote verhängt. Hunderttausende Passagiere saßen auf der ganzen Welt fest, Fluggesellschaften mussten Millionenverlust verkraften.

Situation wird beobachtet

Die Situation werde im Laufe der Woche weiter beobachtet, teilte die IAA mit. Da der Wind auch in den kommenden Tagen aus Norden käme, könnte es erneut Probleme geben. (dpa/sm)

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