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Das wurde beim 13. Deutsch-Arabischen Wirtschaftsforum vorige Woche in Berlin deutlich. So soll in Dschibuti am Golf von Aden das größte regionale Transhipment Center entstehen. Seit 2009 ist der Tiefwasserhafen Doraleh unweit der Hauptstadt mit einem Öl- und Containerterminal in Betrieb. Die Kapazität soll von 1,2 Mio. TEU auf drei Mio. TEU steigen; strategischer Partner ist DP World in Dubai. Der Präsident der Handelskammer Dschibuti, Saïd Omar Moussa, betont den Sicherheitsfokus mit ISO-28000-zertifizierten Hafenanlagen und dem Anti-Piraten-Kampf der Regierung.
Ein Hub für Gütertransporte mit dem Irak und Iran ist in Syrien geplant. Nach Angaben von Saeb Nahas, Chef der Nahas Enterprises Group in Damaskus, soll in Hessiah bei Homs ein 620.000 Quadratmeter großes Logistikzentrum mit einer Umschlagkapazität von sechs Mrd. Tonnen pro Jahr entstehen. Und in Bahrain ist die Bahrain Logistic Zone nahe dem neuen Containerhafen Khalifa bin Salman Port bereit für den Güterboom am nördlichen Golf.
Martin Böll von Germany Trade & Invest sieht die vielen Baustellen kritisch: "Saudi-Arabien braucht einen effizienteren Hafen, aber ich bezweifle, dass der Golf mehr Häfen braucht." Dubais Hafen Jebel Ali sei weiterhin klarer Hub mit Know-how-Vorsprung.
Auch bei den Bahnprojekten auf der Arabischen Halbinsel bleiben die Experten skeptisch. Problematisch seien die unterschiedlichen Standards, nach denen die einzelnen Länder ihre Bahnsysteme planen. DVZ 8.6.2010 (kk)





