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Die Handelskommission von Neuseeland hatte deshalb ein Kartellverfahren gegen mehrere große Speditionsunternehmen eingeleitet. Neben K+N gehören auch Panalpina, die Deutsche Bahn, die BAX Group, EGL Inc and Geologistics International (Bermuda) zu den beklagten Unternehmen.
Die Unternehmen sollen seit 2001 Luftfrachtpreise von und nach Neuseeland durch Aufschläge und andere Gebühren künstlich hoch gehalten haben, teilte die Kommission am Donnerstag in Wellington mit. Die Erkenntnisse stützten sich auf dreijährige Untersuchungen. Die Wettbewerbshüter seien durch die Angaben eines an den Absprachen beteiligten Unternehmens aufmerksam geworden.
Da es sich um ein laufendes Verfahren handele, wolle K+N derzeit keine weiteren Angaben machen, meldet der Nachrichtendienst „Dow Jones Newswires“. Nach Angaben der neuseeländischen Handelskommission laufen ähnliche Ermittlungen auch in Europa und in den USA. Bereits im Dezember 2008 hatte die Kartellaufsicht in Neuseeland 13 Fluggesellschaften illegale Preisabsprachen im Frachtverkehr vorgeworfen und juristische Schritte eingeleitet. (dpa/sm)





