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Sie sollen seit 2001 Luftfrachtpreise im Verkehr von und nach Neuseeland abgesprochen und so künstlich hochgehalten haben, lautet der Vorwurf. Zu den beschuldigten Firmen zählen neuseeländischen Medienberichten zufolge Kühne + Nagel, DB Schenker, Panalpina und die 2005 an Agility verkaufte Geologistics. Mit Agility/Geologistics und der zu Ceva Logistics zählenden Eagle Global Logistics (EGL) sollen bereits außergerichtliche Vereinbarungen ausgehandelt sein, heißt es weiter.
Die Ermittlungen gegen sich bestätigt die Kühne + Nagel International AG, weist aber in einer Stellungnahme die Vorwürfe zurück. Es gehe dabei um Vorgänge, die bereits 2007 von den US-amerikanischen und den europäischen Wettbewerbshütern untersucht worden seien.
Mit den Untersuchungen in Neuseeland setzt sich der Reigen der Ermittlungen gegen Transport- und Logistik-Unternehmen fort. Schon seit Jahren ermitteln Kartellwächter in den USA und der EU, aber beispielsweise auch in Japan, Kanada und Australien wegen des Verdachts unerlaubter Absprachen in der Luftfracht vor allem in Zusammenhang mit Zuschlägen. DVZ 4.9.2010 (la)





