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Bestimmte Berufsgruppen verzeichnen inzwischen einen großen finanziellen Verlust. Es gibt immer mehr Engpässe bei Waren, Lebensmitteln und Medikamenten.
Der heutige Donnerstag ist sehr kritisch und die Lage sehr angespannt. Einerseits geben die Streikenden nicht nach und protestieren weiterhin gegen die Liberalisierung ihres Berufs, indem sie Straßen und Raffinerien blockieren. Andererseits droht der Staat damit hart durchzugreifen.
Als drastische Gegenmaßnahme hat die Regierung beschlossen, die Tankfahrzeuge zu liquidieren. Im Laufe des heutigen Tages werden die Tank-Lkw-Besitzer offiziell von der zuständigen Behörde und Polizei informiert, dass sie spätestens bis Morgen früh wieder tätig sein müssen.
Falls sie sich weigern, ihre Transportarbeit wieder aufzunehmen, drohen rechtliche Konsequenzen: Lizenzverlust, sofortige Festnahme und strafrechtliche Verfolgung.
Vor dem griechischen Verkehrsministerium in Athen versammelten sich heute Morgen rund 2000 Lkw-Besitzer. Sie versuchten, sich mit Gewalt Zutritt zu verschaffen. Die Polizei setzte Tränengass ein und löste die Versammlung auf. Es kehrte wieder Ruhe ein.
Derzeit suchen Vertreter der Streikenden mit dem Verkehrsstaatssekretär eine Kompromisslösung, bevor die Liquidierung der Fahrzeuge in Kraft tritt. Das Ergebnis dieser jüngsten Verhandlungen ist offen. Ebenso unklar bleibt, wie die Lkw-Besitzer reagieren werden, wenn sie wirklich an ihrer Haustür den Liquidierungsbescheid vorfinden. Offen ist auch, wie es grundsätzlich weiter gehen wird mit dem Versuch der Regierung, bestimmte Berufe zu liberalisieren. Die Liberalisierung im Transportbereich gilt als erstes Experiment.
Parallel sind inzwischen Lkw teilweise mit Treibstoff oder anderen Waren voll beladen. Deren Fahrer wollen Tankstellen versorgen und ihre Transportarbeit machen. Ob sie gegen die Blockaden der Streikenden allerdings eine Chance haben, ist fraglich. (ek)









