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Die Frankfurter sind mit 35,5 Prozent am Konsortium „Northern Capital Gateway“ beteiligt. Dieses soll für die nächsten 30 Jahre den Flughafen der Fünf-Millionen-Einwohner-Stadt entwickeln und betreiben. Hauptanteilseigner ist die russische VTB Bank mit 57,5 Prozent, außerdem ist noch der griechische Mischkonzern Copelouzos mit 7 Prozent dabei.
Fraport ist nach eigenen Angaben mit etwa 170 Mio. EUR in das Russlandgeschäft eingestiegen. Das Konsortium erwartet ein permanentes, nicht zuletzt vom Tourismus getragenes Wachstum beim Flugverkehr in die nordwestrussische Metropole.
St. Petersburg überzeugt indes nicht nur durch Tourismus, sondern auch durch seine Wirtschaftskraft. Große Unternehmen au der Automobil-, Maschinenbau- und Konsumgüterindustrie wie die Metro Gruppe, Ford, Toyota, Caterpillarm Coca Cola sowie Procter & Gamble haben dort bereits Niederlassungen errichtet, Millionenbeträge investiert und tausende Arbeitsplätze geschaffen.
Das Konsortium wird zunächst bis 2013 ein neues Passagierterminal bauen, die Vorfeldflächen erweitern und die gesamte Infrastruktur modernisieren. Zirka 1 Mrd. EUR sollen investiert werden. Fraport ist dabei für den operativen Flugbetrieb verantwortlich. Das M-Dax-Unternehmen betreibt neben dem Frankfurter Stamm-Flughafen bereits mehrere Flughäfen im Ausland, unter anderem im türkischen Antalya und im peruanischen Lima. (dpa/sm)





