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Mit dem Zusammenschluss rückt die neue Gruppe mit dem Namen International Airlines Group den europäischen Riesen Air France-KLM und Lufthansa entscheidend näher. Durch die Fusion wollen die Unternehmen in einigen Jahren jährlich rund 400 Mio. Euro Kosten einsparen. Die neue Gruppe soll mit rund 400 Maschinen 200 Ziele anfliegen.
Es gebe weiterhin ausreichend Konkurrenz auf den wichtigsten Strecken, entschieden die Wettbewerbshüter. Auch im Frachtverkehr und bei der Bodenabfertigung müsse das neue Unternehmen mit einer Reihe von Wettbewerbern rechnen. Im April hatten British Airways (BA) und Iberia den Vertrag unterzeichnet. Ende dieses Jahres soll die Fusion abgeschlossen sein.
Nach früheren Angaben wollen sowohl BA als auch Iberia unter ihren Markennamen weiterfliegen, sich mit der Fusion aber für die Zukunft absichern. Beide Unternehmen stecken tief in den roten Zahlen. Iberia war 2009 erstmals seit 13 Jahren mit einem Minus von 273 Mio. Euro in die Verlustzone geflogen. British Airways hatte im vergangenen Jahr rund 400 Mio. Pfund (knapp 460 Mio. Euro) Verlust verbucht.
Knackpunkt Pensionskassen
Die Zustimmung der Anteilseigner wollen Iberia und BA nach früheren Angaben im November einholen. Ende Juni hatte sich das BA-Management mit den Treuhändern der Pensionskassen auf eine Sanierung der hochdefizitären Rentensysteme geeinigt. Die Spanier hatten sich vorbehalten, aus der Fusion auszusteigen, falls BA das Milliardenloch in den Pensionskassen nicht stopfen könnte. (dpa)






