-Anzeige-
Überschattet von einem tödlichen Unfall hielten die Streiks und Proteste Hunderter Lastwagenfahrer auch am Dienstag an. In der piemontesischen Stadt Asti wurde ein Demonstrant von einem Lastwagen überrollt und getötet, der von einer 52-jährigen Deutschen gelenkt wurde. Es habe sich offensichtlich um einen Unfall gehandelt, wie die Nachrichtenagentur Ansa unter Berufung auf die Polizei berichtete.
An diesem zweiten Tag der Blockaden von Autobahnen und anderen Straßen im Land durch Lastwagen zeigten sich erste Auswirkungen des Ausstands auf die Versorgung. So musste in fünf Fiat-Werken die Produktion wegen Lieferengpässen zunächst für zwei Schichten eingestellt werden. Betroffen waren die Werke Melfi, Cassino, Pomigliano, Mirafiori und Sevel, berichteten Medien.
Mit Behinderungen und Blockaden an Dutzenden Mautstellen und Autobahnabschnitten protestieren die Transportunternehmer gegen hohe Treibstoffpreise, Versicherungskosten und angezogene Mautgebühren. Sie sind auch dagegen, den Transportbereich für mehr Wettbewerb zu öffnen, wie es die Regierung von Mario Monti plant. Angekündigt hatten sie auch, ihre Aktion noch bis Freitag fortsetzen zu wollen. An einigen Stellen entspannte sich die Lage aber schon am Dienstag. (dpa)






