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Wie ein TV-Sender am Montag berichtete, gehen die Kripofahnder in Helsinki von Schulden des betroffenen Reeders in Höhe von rund 1,5 Mio. EUR als auslösendem Faktor aus.
Die mit Holz beladene «Arctic Sea» war am 24. Juli vor der schwedischen Ostseeküste von Piraten in ihre Gewalt gebracht worden. So gab es jedenfalls die Besatzung an, die auch erklärte, dass die Piraten das Schiff aus eigenem Antrieb wieder verlassen hätten. Danach galt der Frachter auf seinem Weg nach Nordafrika drei Wochen lang als "verschollen". Mitte August befreiten dann russische Marineeinheiten die 15-köpfige Besatzung vor den Kapverden aus der Gewalt von acht Piraten und nahm diese fest.
Um die tatsächliche oder vielleicht nur vorgeschobene Entführung des auf Malta registrierten Frachters rankten sich monatelang Gerüchte, bei denen es vor allem um möglicherweise geheime Waffentransporte ging. Die russischen Behörden bestritten diese Möglichkeit bis zum Ende ihrer eigenen Ermittlungen im September stets. Unter anderem hatten Medien berichtet, dass auf der "Arctic Sea" Raketen für den Iran geschmuggelt werden sollten und der israelische Geheimdienst Mossad den Transport um jeden Preis verhindern wollte. (dpa)





