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Untersucht wurden 68 Länder auf ihre Geschäftschancen für deutsche Unternehmen, mit dem Ziel, die attraktivsten Märkte im Jahr 2010 zu identifizieren. Als attraktiv gelten demnach Länder mit relevanter Marktgröße, die die Krise vergleichsweise rasch überwunden haben und für die gute Wachstumschancen prognostiziert werden.
Schwerpunkt der Untersuchung waren die acht Kernbranchen der deutschen Außenwirtschaft: Maschinenbau, Automobilindustrie, Chemie, Bau, Elektronik und ITK sowie Umwelt- und Medizintechnik.
Klarer Spitzenreiter ist China, gefolgt von Indien, Brasilien, Russland, Saudi-Arabien und der Türkei. Damit bestätigen sich Einschätzungen von 2009: Die Krise war vor allem eine Krise der Industriestaaten, die Schwellenländer haben sich dagegen als bemerkenswert widerstandsfähig erwiesen. „Das heißt aber keinesfalls, dass die traditionellen Exportmärkte in Westeuropa und den USA vernachlässigt werden dürfen. Im Gegenteil, diese Märkte muss Deutschland weiter mit großem Engagement bearbeiten. Allerdings hat die Krise auch den Blick für neue Chancen in den Schwellenländern geöffnet“, sagte Michael Pfeiffer, Geschäftsführer Germany Trade & Invest, bei der Vorstellung der Ergebnisse am Donnerstag in Köln.
Nähere Informationen zu den Top-Exportmärkten 2010 sind unter www.gtai.de/top-exportmaerkte abrufbar. Das Internet-Special „Branchen International“ bietet unter www.gtai.de/branchen-international ausführliche Informationen zu den analysierten Märkten und einzelnen Branchen. (sm)






