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Demnach trifft es die Mechaniker und Mitarbeiter in der Gepäckabfertigung besonders hart. Auch 2300 Flugbegleiter und 400 Piloten sollen gehen. Ersten Berechnungen zufolge könnte es gut 15 Prozent der Belegschaft treffen.
"Wir werden diese Reise mit deutlich weniger Leuten beenden", schrieb Horton am Mittwoch in einem offenen Brief an die insgesamt 88.000 Beschäftigten des drittgrößten Luftfahrtkonzerns der USA. "Aber wir werden auch Zehntausende Jobs sichern, die verloren gegangen wären, wenn wir diesen Kurs nicht eingeschlagen hätten." Horton will insgesamt 2 Mrd. US-Dollar jährlich einsparen - rund 20 Prozent des bisherigen Ausgabenvolumens - und gleichzeitig mit weniger Leuten den Umsatz um 1 Mrd. Dollar steigern.
Der American-Airlines-Mutterkonzern AMR hatte im November nach andauernden Verlusten Insolvenz angemeldet. Der Flugbetrieb geht aber weiter und das Management rechnet damit, dass ein Neustart gelingt. Auch andere große US-Fluggesellschaften hatten sich schon durch eine Insolvenz von Schulden und Personalkosten befreit und verzeichnen heute wieder satte Gewinne. American Airlines will zudem seine überalterte Flotte erneuern.
Interesse der Konkurrenz
Firmenchef Horton warnte allerdings, dass American Airlines während der Insolvenz "in großer Gefahr" sei. Zum einen müssen die Gläubiger und Banken bei der Sanierung mitziehen, zum anderen gab es in der jüngsten Vergangenheit wiederholt Spekulationen, ein Rivale könne die Gesellschaft schlucken. Dabei fielen unter anderem die Namen von Delta Air Lines und US Airways. "Ich glaube nicht, dass eine solche Entwicklung im besten Interesse von American Airlines, unserer Leute oder Anteilseigner sein kann", schrieb Horton.
Egal, was mit American Airlines geschieht - es hätte Auswirkungen bis nach Deutschland. Air Berlin arbeitet mit den Amerikanern zusammen. Passagiere fliegen zu den American-Drehkreuzen wie Miami und New York und dann innerhalb Nordamerikas weiter mit der US-Fluggesellschaft. Zudem hat American Airlines eine Großbestellung für neue Flieger bei Airbus und Boeing laufen. (dpa/pkl)






