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Das sagte der Geschäftsführer des Betreibers Contargo GmbH & Co. KG, Heinrich Kerstgens, am Donnerstag und bestätigte damit einen Bericht des Südwestrundfunks (SWR). Er wies darauf hin, dass der Ludwigshafener Containerhafen stark von der Chemieindustrie abhängt. Der Containerhafen Wörth wiederum sei über das Daimler-Lkw-Werk auf die Autoindustrie angewiesen. Beide Branchen spüren die Auswirkungen der Krise. An anderen Standorten spüre das Unternehmen hingegen nichts von der Krise.
Contargo wolle nun zunächst mit der Hilfe von Urlaubsabbau die Kapazitäten anpassen. "Wenn es schlechter wird als heute, müssen wir über Kurzarbeit nachdenken", sagte er. Das Unternehmen beschäftigt an beiden Standorten insgesamt etwa 100 Mitarbeiter. Grundsätzlich sehe das Unternehmen die Zukunft der Häfen aber "sehr positiv", weil das Verkehrsmittel Binnenschiff günstiger als der Lastwagen sei und deshalb eine Verlagerung des Verkehrs auf das Binnneschiff erwartet werde. "Da besinnen sich viele Kunden auf uns", sagte er. (dpa)


