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Wie die Tageszeitung "Die Welt" in ihrer Dienstagausgabe berichtet, haben beide Seiten einen umfassenden Tarifvertrag für die Auszubildenden abgeschlossen. Die Löhne der First-Mail-Mitarbeiter liegen um rund zwölf Prozent unter denen im Konzern. Im Jahr 2011 wird laut "Welt" rund die Hälfte der gesamten Ausbildung des Postkonzerns zu Bedingungen von First Mail stattfinden. Ein Sprecher der Post wollte diese Zahlen nicht bestätigen.
Verdi begrüßt die Tarifeinigung. "Für uns ist das ein sehr gutes Ergebnis", sagte die Vize-Bundesvorsitzende Andrea Kocsis der Zeitung. Weil First Mail nicht zu verhindern sei, müsse die Gewerkschaft für eine Ausgestaltung der Arbeitsbedingungen in ihrem Sinne sorgen. Bei lange strittigen Punkten wie der Arbeitszeit habe sich Verdi durchgesetzt.
First Mail hatte zuletzt Niederlassungen in Essen, Duisburg, Dortmund und Hagen eröffnet. Die Zusteller erhalten den früheren Post-Mindestlohn von 9,80 Euro pro Stunde. Im Postkonzern selbst beginnen die Stundenlöhne bei gut 11 Euro und reichen bis etwa 16 Euro. (dpa/sm)


