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w.Ziel des geforderten Vertrages sei nicht, mehr Geld für die Beschäftigten herauszuholen, sagte der Transnet-Vorsitzende Alexander Kirchner am Dienstag in Berlin. Es gehe vielmehr darum, bei künftigen Ausschreibungen von Bahnstrecken "einen Standard für Einkommen und Arbeitsbedingungen festzulegen, den die Arbeitnehmer heute bereits haben".
Transnet und die Schwestergewerkschaft GDBA führen derzeit Verhandlungen über Branchentarife. Außer der Deutschen Bahn sind auch fünf große private Unternehmen dazu bereit, der AGVDE jedoch nicht.
In dem Arbeitgeberverband sind rund 120 Bahn- und Busunternehmen Mitglied, die nicht zur bundeseigenen Deutschen Bahn (DB) gehören, zum Beispiel die Hessische Landesbahn und die Osthannoverschen Eisenbahnen. Der AGVDE vertritt die Auffassung, dass ein Branchentarifvertrag die starke Position der Deutsche Bahn zementieren würde. Der Staatskonzern habe bereits vielfältige Vorteile wie Mengenrabatte bei Einkäufen oder eine günstige Kreditaufnahme für den Kauf von Fahrzeugen. Die Bahnkonkurrenz habe "nur ihre niedrigen Personalkosten als Wettbewerbsvorteil".
Transnet fordert Wettbewerb über Qualität
Transnet-Chef Kirchner nennt diese Haltung "eine Provokation, die wir nicht hinnehmen können". Die Unternehmen, die den Verband tragen, müssten sich jetzt dazu bekennen, dass sie keinen Wettbewerb auf dem Rücken der Beschäftigten wollten. Der Wettbewerb zwischen den Bahnbetreibern müsse über Leistung und Qualität ausgetragen werden und nicht darüber, "wer die billigsten Arbeitnehmer hat". (dpa)
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