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Mit 20,2 Mrd. Schweizer Franken (15,7 Mrd. Euro) liege der Umsatz um 16,4 Prozent höher als 2009, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Einer der Faktoren sei der gute Geschäftsverlauf mit China gewesen. Der Betriebsgewinn (Ebitda) liegt bei 1 Mrd. Franken und damit 13,4 Prozent höher als im Vorjahr. Unter dem Strich blieben 601 Mio. Franken Gewinn. Das sind 28,7 Prozent mehr als noch 2009.
Die hohen Frachtraten dürften nach Einschätzung von Marktbeobachtern die Margen geschmälert haben, dazu kommen Verluste aus der Umrechnung in den starken Schweizer Franken. Angesichts der hohen Cashbestände von Kühne + Nagel gehen die Analysten von einer höheren Dividende aus.
Nach einem Krisenjahr und dem Rebound im Jahr 2010 dürfte die Logistikbranche im Jahr 2011 nun wieder auf einen normalen Wachstumspfad zurückkehren. Kühne + Nagel hat im letzten Herbst eine Wachstumsoffensive eingeläutet und aufgezeichnet, wie der Umsatz in den nächsten fünf Jahren verdoppelt werden soll.
Übernahme in Großbritannien
Weiter teilte Kühne + Nagel mit, der Konzern übernehme die britische Rennies Investment Limited (RH Freight). Der Zukauf erfolge im Rahmen der Wachstumsstrategie und der Zielsetzung von Kühne + Nagel, sein europäisches Landverkehrsnetz umfassend auszubauen. (awp/dpa)



