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Viatoll hat eine Landkarte veröffentlicht, aus der die bemauteten Strecken auf einen Blick zu erkennen sind. Mautpflichtig sind alle Fahrzeuge und Fahrzeugkombinationen mit mehr als 3,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht sowie Busse mit mehr als 9 Sitzen.
Für die Registrierung gibt es landesweit 16 Kundenzentren und 56 Distributionsstellen, zum Beispiel an den Grenzübergängen. Darüber hinaus ist eine Registrierung über ausgewählte Tankkartenanbieter möglich. Laut Angaben von Viatoll sind das DKV, Trafineo, Shell Polska, EuroToll Services (Deutschland), Multiservice (Niederlande), Eurotoll SAS (Frankreich), Vialtis (Frankreich) und E100 (Estland).
Die bisher schon mautpflichtigen staatlichen Autobahnabschnitte werden in die elektronische Maut einbezogen; für Fahrzeuge mit OBU werden zu diesem Zweck Fahrspuren eingerichtet, auf denen sie die Mautstellen ohne Stopp passieren können. Die privaten Autobahnen – wie etwa der Abschnitt der A 4 von Krakau nach Kattowitz – sind nicht an die elektronische Maut angeschlossen und erheben weiterhin eigene Mautsätze. (roe)



