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Dies ist eine der Kernaussagen einer Studie im Auftrag der Bundesnetzagentur.
Wachstumstreiber der Kep-Branche sind die Paketdienste. Unternehmen wie DHL, UPS, Hermes, DPD oder GLS beförderten im zurückliegenden Jahr 1,7 Mrd. Sendungen (plus 1,9 Prozent) und setzten dabei 7,2 Mrd. EUR um (plus 7 Prozent). Laut Studie ist der Aufwind für die Pakettransporteure nicht zuletzt auf die gestiegene Bedeutung des Versandhandels zurückzuführen. Allerdings hätten sich manche Einschätzungen zum Einfluss des Internet-handels auf das Paketvolumen als „viel zu optimistisch“ erwiesen.
Mit der Studie hat der Regulierer erstmals seit fast acht Jahren wieder eine Untersuchung des Kurier-, Express- und Paketmarktes (Kep) vorgelegt. Erstellt wurde die Studie von der Hamburger Marktforschungsfirma MRU.
Auch für 2009 überwiegt in der Branche eine positive Grundstimmung. Gut 60 Prozent der befragten Unternehmen gehen davon aus, dass ihre Geschäftsentwicklung „besser“ oder zumindest „gleichbleibend“ verlaufen wird.
Preisverfall
Als größte Probleme benannten die Teilnehmer der Befragung vor allem zwei Bereiche: den Wettbewerb und den damit verbundenen Preisverfall sowie behördliche Auflagen. Deutlich wird dies anhand der Antworten zur Preisentwicklung. Fast zwei Drittel der Firmen gelang es nach eigenen Angaben nicht, einen Inflationsausgleich als Preiserhöhung am Markt durchzusetzen.
Unter Druck
Laut Studie lassen sich im Expressgeschäft derzeit zwei gegenläufige Entwicklungen ausmachen: Zum einen geraten die Dienstleister hier durch immer leistungsfähigere Paketdienste unter Druck. Zum anderen profitieren Expressdienste von der internationalen wirtschaftlichen Verflechtung und der dadurch ausgelösten Nachfrage nach zeitdefinierten Transporten. Letztere wächst der Untersuchung zufolge besonders dynamisch.
Im Kuriersegment hat die Studie eine wachsende Bedeutung von Direktfahrten ermittelt. Hingegen gehe das klassische Stadtkuriergeschäft anteilsmäßig zurück. DVZ 16.4.2009



