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Zunächst sei eine ?nicht strategische? Zusammenarbeit geplant ? beispielsweise bei der Kommunikation. Denkbar sei aber auch eine strategische oder gar betriebliche Kooperation, sagte Hans-Peter Hadorn, Direktor der Schweizer Rheinhäfen. Hierzu werde bis Ende des Jahres ein Studienauftrag vergeben.
Neben den Schweizer Rheinhäfen machen der deutsche Hafen Weil am Rhein und die südelsässischen Ports de Mulhouse-Rhin bei RheinPorts mit. Die Schirmherrschaft liegt bei den Industrie- und Handelskammern der drei Regionen.
Der Weiler Hafendirektor Hans-Peter Mösch verspricht sich Vorteile bei der Vermarktung, aber auch und vor allem durch eine stärkere Position gegenüber den Westhäfen. Jacky Scheidecker, Direktor der Ports de Mulhouse-Rhin, verdeutlichte die Stärke damit, dass ?RheinPorts? mit einem wasserseitigen Umschlag von gut 13 Mio. t hinter Duisburg (15,4 Mio. t) den zweiten Rang entlang des Rheins einnehme.
Manfred Goossens von der Industrie- und Handelskammer Hochrhein-Bodensee verwies darauf, dass etwa der Hafen Rotterdam den Containerumschlag von heute 11 Mio. bis zum Jahr 2015 auf 21 Mio. TEU steigern wolle. Gleichzeitig solle der Anteil des Binnenschiffs im Zu- und Ablaufverkehr massiv erhöht werden. Damit kämen auf die Logistikplattformen am Rhein Herausforderungen zu, die ein einzelner Hafen gar nicht bewältigen könne. DVZ 19.3.2009 (au/kl)


