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Der Aufwand stehe in keinem Verhältnis zum Nutzen und daher sollte das Projekt sofort gestoppt werden, sagte der Präsident des Groß- und Außenhandelsverbandes AGA, Hans Fabian Kruse, am Mittwoch in Hamburg.
Von 270 AGA-Firmen befürworten in einer Blitzumfrage 85 Prozent die Abschaffung. Selbst Bundeskanzlerin Angela Merkel Angela (CDU) hatte sich für eine Überprüfung des Projekts ausgesprochen.
Die Fachkräfte in den Lohnbuchhaltungen stöhnten unter der Last der Datenmenge, teilte Kruse mit. Den Mehraufwand bewerteten in der Umfrage 39 Prozent der Unternehmen als hoch, 45 Prozent als mittel und 16 Prozent als niedrig. Der Datenfriedhof sei auch datenschutzrechtlich bedenklich, sagte Kruse. Es würden alle Daten auf Vorrat gespeichert, selbst wenn die Wahrscheinlichkeit gering sei, dass Mitarbeiter Sozialleistungen wie Wohngeld oder Elterngeld beantragen werden.
Im AGA Unternehmensverband sind in den fünf Küstenländern mehr als
3000 Unternehmen aus den Bereichen Großhandel, Außenhandel und Dienstleistung organisiert. Sie beschäftigen mehr als 150.000 Mitarbeiter. (dpa)
AGA Unternehmensverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistung e.V.


