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Das empfahl der Präsident des Bundesverbandes Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL), Hermann Grewer, am Sonnabend den Mitgliedern des Landesverbandes des Berliner und Brandenburger Verkehrsgewerbes (LBBV) in Berlin.
Grewer warnte vor einer weiteren Reduzierung der Transportpreise: ?Im Gegensatz zur Automobilindustrie bescheren uns Preissenkungen keine neuen Aufträge.? Es gebe dadurch kein Gramm zusätzlich zu befördern.
Grewer bekräftigte die Auffassung, dass die Mauthöhe gegen geltendes EU-Recht verstoße. Der Verband werde daher beim Europäischen Gerichtshof klagen. Ein Musterschreiben, das die Transportunternehmer an Toll Collect senden könnten, um ihre Rechtsposition zu wahren, gebe es beim BGL.
?Die Mautweitergabe ist reine Illusion?, hatte zuvor LBBV-Präsidentin Brigitte Meisel in ihrer Rede klargestellt. In der Region seien 500 Unternehmen mit 5000 Arbeitsplätzen bedroht. Während für Großbetriebe die Möglichkeiten erleichtert worden seien, Kurzarbeit einzuführen, könne kleinen Unternehmen damit so gut wie gar nicht geholfen werden. ?Dem Transportgewerbe wird Hilfestellung verweigert ? im Gegenteil, wir sind die einzige Branche, deren Belastung erhöht wird.?
Hoffnung setzt der Verband auf die Kampagne mit Lkw-Rückwand-Plakaten, auf welchen die Kanzlerin persönlich für die Konsequenzen einer verfehlten Abgabepolitik verantwortlich gemacht wird. DVZ 31.3.2009 (ici)


